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Besucherdokumentation – automatisch, offen, barrierefrei

Gewinnerlösung
Aktuelle Phase:
Bekanntgabe der Gewinner
  1. Aufruf und Einreichungen abgeschlossen am 24.02.2020
  2. Rückfragen abgeschlossen am 14.07.2020
  3. Jury-Bewertung abgeschlossen am 09.08.2020
  4. Gewinner bekannt gegeben ab 10.08.2020
Challenge beendet

Besucherdokumentation – automatisch, offen, barrierefrei

Die Sicherheit des Rathauses zu erhöhen ohne die Offenheit des Rathauses zu beinträchtigen, soll mit einer Lösung zur automatischen Dokumentation der Besucher des Rathauses umgesetzt werden.
Die wesentlichen Komponenten dieser Lösung sind:
• In den Eingangsbereichen, bei Liften angebrachte Kameras, weitere Kameras in speziell schützenswerten Bereichen des Rathauses können unterstützt werden
• Software, die Personen und Gesichter detektiert
• Eine App für mobile Endgeräte für das Sicherheitspersonal im Rathaus
Diese Komponenten spielen wie folgt zusammen: Die Bilder der Kameras werden der Software übermittelt. Diese Software detektiert in den Kamerabildern Personen und extrahiert Bilder der Gesichter dieser Personen, um zu dokumentieren, dass eine Person, das Rathaus betreten hat. Die Bilder der Personen werden über die mobile App dem Sicherheitspersonal des Rathauses zur Kenntnis gebracht. Das Sicherheitspersonal kann dann entscheiden, ob es diese Person direkt ansprechen will, oder, ob zu dieser Person erneut informiert wird, wenn sie im Sichtbereich einer anderen Kamera detektiert wird, oder, ob keine weiteren Informationen zu dieser Person übermittelt werden sollen. Personen, die sich öfter im Rathaus aufhalten (insb. die im Rathaus arbeiteten Magistratsbediensteten bzw. die Mitglieder des Gemeinderats) können dem System dauerhaft bekannt gemacht werden und somit weder als Besucher dokumentiert noch dem Sicherheitspersonal über die mobile App präsentiert.
Die Software wird so gestaltet, dass zu den dokumentierten Besuchern gespeicherte Informationen nur im Anlassfall (bei sicherheitsrelevanten Vorgängen), und auch dann nur von autorisiertem Personal bzw. der Exekutive, einsehbar sind und werden, so es keinen Anlassfall gegeben hat, automatisch zeitnahe (z.B. am Abend des darauffolgenden Tages) gelöscht.
Um die Sicherheitsmaßnahme proaktiv und mit größtmöglicher Transparenz – auch in Hinblick auf die DSGVO – zu kommunizieren, können Monitore in der Nähe der Kameras in Eingangsbereichen die Kamerabilder evtl. mit ansprechenden, in Echtzeit generierten Effekten darstellen.
Der Preis für die Entwicklung der Lösung wird auf Basis der aktuellen Konzeptskizze im Bereich D (bis €120.000) abgeschätzt. Kosten für Hardware (Workstations, Kameras, Monitore, Mobilgeräte) sowie bauliche Maßnahmen sind darin nicht enthalten.

Mehrwert

Die vorgeschlagene Lösung erfüllt insbesondere die Anforderung, dass Besucher des Rathauses von der Sicherheitslösung möglichst wenig eingeschränkt werden und für sie auch kein Aufwand entsteht, da die Besucher das Rathaus so wie zuvor einfach betreten können.
Weiters ist auch die Flexibilität des Sicherheitspersonals nicht eingeschränkt: so wie derzeit kann das Sicherheitspersonal im ganzen Rathaus unterwegs sein; über die mobile App ist es jederzeit über neue Besucher informiert.
Ein weiterer Mehrwert des Systems ergibt sich auch durch die präventive Wirkung, über Monitore in Eingangsbereichen.
Im Anlassfall (z.B. Brand, Evakuierung) kann das System den Einsatzkräften zusätzlich wertvolle Informationen über die Größenordnung der im Haus befindlichen Personen geben.
Die Lösung wird im Sinne der DSGVO darauf ausgelegt erstens so wenige Daten wie möglich zu speichern, diese zweitens nur autorisierten Personen zugänglich zu machen und sie drittens so kurz wie möglich aufzubewahren.

Rückfragen & Kommentare

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