Akustische Vernetzung Autobahnnutzer zu Infrastruktur (AV2X)

Lösung zur Challenge: Autobahnen und Schnellstraßen: Lärmlast durch Technologie reduzieren
Aktuelle Phase:
Bekanntgabe der Gewinner
  1. Aufruf und Einreichungen abgeschlossen am 28.09.2020
  2. Rückfragen abgeschlossen am 11.10.2020
  3. Jury-Bewertung abgeschlossen am 19.10.2020
  4. Gewinner bekannt gegeben ab 20.10.2020
Challenge beendet

Akustische Vernetzung Autobahnnutzer zu Infrastruktur (AV2X)

Der Verkehrslärm auf Autobahnen und Schnellstraßen wird durch unterschiedliche Verkehrsteil-nehmer wie Busse, LKW, Motorrad oder Personenkraftwagen verursacht. Eine Lärmlastreduzierung muss unterschiedliche Aspekt berücksichtigen wie z.B. dass ein LKW ungefähr 10mal so viel „Lärm“ produziert wie ein Personenkraftwagen.

Bei der Anwendung einer aktiv betrieben Schallschutzmaß-nahme ist es sinnvoll, den Lärmverursacher - also das jeweilige Fahrzeug - mit der entsprechenden Infrastruktur zu vernetzen (V2X) um neben den direkt sensorisch erfassten Informationen spezifi-sche, lokale Echtzeitdaten über Typ und Eigenschaften des Verkehrs verfügbar zu haben. Da die Fahrzeugvernetzung für Fahrzeughersteller aus mehreren Gründen wie z.B. Flottenmanagement, intelligente Navigation oder hochautomatisiertes Fahren ein wichtiges Geschäftsfeld ist muss hier ein Austausch mit den Fahrzeugherstellern erfolgen. Schon heute werden anonymisierte Echtzeitdaten über den Verkehr zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zur Verfügung gestellt. Im Kontext aktive Geräuschminderung ist zu evaluieren welche Basisdaten vom Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden könnten, welche Vorverarbeitung dieser Basisdaten bzgl. einer akustischen Signatur fahrzeug-intern möglich wären und welche Technologien bzw. Netzstrukturen (Multi-Access-Edge Computing, 5G etc.) eingesetzt werden könnten um die Daten mit möglichst geringer Latenz an die Lärmschutz-einrichtung zu übertragen.

Zukünftig könnte durch entsprechende gesetzliche Vorgaben diese „akustische Signatur“ für unterschiedliche Fahrzeugklassen (PKW, LKW, Bus, etc.) standardisiert und als Teil der allgemeinen Betriebserlaubnis im Kontext der Autobahn- und Schnellstraßen-Benützung werden. Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch die eventgesteuerte Aktivierung des akti-ven Schallschutzsystems, wodurch je nach Anwendungs- und Umfeld-Bedingungen die jeweils ge-eignetste ANC-Technologie (Aktuatoren, Schallwandler, etc.) angewendet werden kann. Auch eine energieoptimierte ANC-Software kann durch diesen eventbasierten Ansatz sinnvoll zum Einsatz gebracht werden. AUDIO MOBIL bringt eine über 30-jährige Kompetenz im Bereich Fahrzeugakus-tik, Connectivity und Koordination von industriellen und politischen Interessen ein.

Mehrwert

Durch die Kombination mehrerer technologischer Ansätze wird die Grundlage für ein ganzheitliches Umsetzungskonzept zur „Reduzierung der akustischen Umweltverschmutzung“ geschaffen. Neben der Alleinstellung im europäischen und wahrscheinlich auch globalen Umfeld der Straßenbetreiber können standardisierbare Vorgaben für die Automobil-Industrie erarbeitet werden. Mittels AV2X wird es möglich, die Kosten für zukünftige Lärmschutzmaßnahmen auf die Stakeholder der Fahrzeugher-steller, Infrastrukturbetreiber sowie Wohnanlagen-Errichter und -Eigentümer wirtschaftlich vertretbar zu verteilen.

Rückfragen & Kommentare

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