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Schleusenmarkierungen sichtbarer und wartungsarm gestalten

Challenge
NEU
Zu den Lösungen
Aktuelle Phase
Endet am: 20.06.2024
  1. Aufruf und Einreichungen
    Aktuelle Phase: 25.04.2024 - 20.06.2024
  2. Rückfragen beginnt am 21.06.2024
  3. Jury-Bewertung beginnt am 05.07.2024
  4. Bekanntgabe der Gewinner ab 19.08.2024
Online seit 25.04.2024

Herausforderung

viadonau betreibt gemeinsam mit dem Partner Verbund Hydro Power (VHP) auf der Österreichischen Donaustrecke 9 Schleusen die jeweils über 2 Schleusenkammern verfügen. In diesen 18 Schleusenkammern befinden sich in Summe 116 vertikale Markierungslinien die als Begrenzungslinien für die geschleusten Schiffe dienen und somit von Relevanz für die Sicherheit des Schleusenbetriebs sind. Daher sollten diese Linien unter allen Witterungsbedingungen und Umständen gut sichtbar sein. Auf Grund des laufenden Wechsels des Wasserspiegels im Zuge der Schleusungsvorgänge, sammeln sich auf den Wänden der Schleusenkammern und damit auch auf den Schleusenmarkierungen Verschmutzungen durch Bewuchs und Feinsedimente. Daher müssen die Linien regemäßig gereinigt werden. Diese Reinigung erfolgt gegenwärtige manuell mittels Hochdruckreiniger von einem Arbeitsboot aus. Für die Reinigung der 4-12 Markierungslinien pro Schleusenkammer sind folglich 2-6 Füll- und Entleervorgänge erforderlich, was pro Schleusenkammer und Vorgang mindestens 30 Minuten in Anspruch nimmt und Verzögerungen für den Schiffsverkehr zur Folge hat. Pro Schleuse und Reinigung werden somit derzeit durchschnittlich etwa 8 Stunden aufgewendet was einem vollen Einsatztag eines Bootes inkl. mindestens 2 Personen entspricht.

Die Herausforderungen hierbei besteht trotz ständigen Wasserumspülungen (Verschmutzung und Ablagerungen), deren zeitraubenden Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten (Zeitressource sowie eingeschränkte Schiffbarkeit) sowie die wechselnden Wetterbedingungen (Sonne, Regen, Schnee, Nebel, Tag und Nacht) zum Trotz jederzeit gute Sichtbarkeit dieser Begrenzungslinien gegeben sein muss. Bisherige alternative Markierungsbeschichtungen, sowie optische Markierungsmethoden (LED- bzw. Laser-Technologie) haben kein erwünschtes Ergebnis gebracht.

Fragestellung

Welche Lösung ermöglicht es Begrenzungslinien an Schiffsschleusen so zu gestalten, dass diese ganzjährig gut sichtbar und ressourcenschonend zu erhalten sind?

Gewünschtes Ergebnis

Ziel dieser Challenge ist es die durchgehend gute Sichtbarkeit der Schleusenmarkierungen bei geringem Wartungsaufwand zu erreichen.

Die Zielrichtung ist lösungsoffen:
• Stoffliche Innovationen im Bereich der Linienkennzeichnung sind ebenso im Fokus wie
• innovative Ansätze die Reinigung der Linien zu verbessern und effizienter gestalten.
• Auch Lösungen, die die Zielerreichung der Schleusenmarkierung - also der Darstellung der "befahrbaren Fläche" innerhalb der Schleusen - auf anderem technischen Weg erreichen könnten wären denkbar (z.B. optische Distanzanzeige).

Hinsichtlich der Rahmenbedingungen sind folgende Aspekte mitzudenken:

• die Markierungen sind in ständigen Kontakt mit Donauwasser. Daher sind alle nationalen Gesetze und Vorschriften, insbesondere das Wasserrechtsgesetz, einzuhalten
(Link zum Wasserrechtsgesetz:
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10010290)

• die Linien könnten theoretisch von Personen auf geschleusten Fahrzeugen berührt werden – es darf von den Markierungen keinerlei Gefährdungspotenzial ausgehen

• bauliche Maßnahmen in der Schleusenkammer sind auf Grund der Rahmenbedingungen schwieriger als an Bauwerken an Land und können – je nach Dauer – nicht ganzjährig durchgeführt werden

• Die Witterungsbedingungen sind extrem (laufender Wechsel zwischen nass/trocken, Hitze im Sommer, Eis im Winter)

• Es muss im Falle von Anfahrungen durch Schiffe mit sehr hohen mechanischen Oberflächenbelastungen gerechnet werden

Aufruf zur Einreichung

Nutzen Sie die Chance im Rahmen dieser Markterkundung Ihre innovativen Ansätze vor den Vorhang zu holen und zeigen Sie Potenziale auf, wie Sie die Begrenzungslinien in Zukunft gestalten können bzw. die Wartung effizienter gestalten können.

Reichen Sie über unser Online-Formulare ein:

Beschreibung:
Erläutern Sie Ihre Lösungsidee(n) bzw. Ihr konkretes Produkt für die oben beschriebene Herausforderung. Fokussieren Sie sich auf die Machbarkeit und denken Sie an die Bewertungskriterien. Was macht Ihre Lösung innovativ? Führen Sie auch Referenzbeispiele an. Präsentieren Sie Ihre Kompetenzen und Umsetzungserfahrung. Stützen Sie Ihre Erläuterungen gegebenenfalls mit Skizzen und Plänen für eine gute Nachvollziehbarkeit.
Zusammenfassung des Mehrwerts:
Bringen Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal und entscheidende Vorteile auf den Punkt. Machen Sie deutlich, was bereits umgesetzt wurde und was sich noch im Ideenstadium befindet.

Unternehmensbeschreibung:
Geben Sie einen Überblick zu Ihrem Unternehmen.

Vertrauliche Infos für die Jury (optional):
Hier können Sie Informationen eintragen, die Sie ausschließlich mit der Jury teilen möchten, z.B.: eine grobe Kostenschätzung. Vertrauliche Informationen im Dateiformat können Sie per Mail an die Moderation dieser Challenge senden.

Titelbild:
Dieses ist Ihr visuelles Aushängeschild bei der Übersicht der Einreichungen zu dieser Challenge.

Pdf-Datei (optional):
Diese Datei soll die Texte ergänzen aber nicht wiederholen (zB Grafiken, Pläne etc)

HINWEIS: Einreichungen im Konsortium sind möglich.

Nutzen der Challenge und weiterer Projektverlauf

Der Sponsor erhält mit dieser Challenge einen Überblick über Lösungswege und potenzielle Partner. Die Jury aus internen Experten lädt danach jene Unternehmen zu einem Innovationsdialog ein, deren Lösungen bei den Bewertungskriterien besonders positiv hervorstechen.
Für Unternehmen bedeutet dies: Durch die Beteiligung an der Challenge gelangen Sie auf das Radar des öffentlichen Auftraggebers. Ihre Einreichung bleibt auch nach Abschluss der Challenge als Ihre Visitenkarte für weitere Interessierte einsehbar. Sie bringen sich für weitere Einkaufsprojekte der öffentlichen Hand in Stellung. Sind Sie unter den Gewinnern und werden zum anschließenden Innovationsdialog eingeladen, dann können Sie bei einem Marktgespräch Ihre Lösung präsentieren. Sie tauschen sich direkt mit den Projektverantwortlichen aus.
Durch ihre Teilnahme schaffen Unternehmen Sensibilität und Verständnis für ihren innovativen Lösungsweg. Dies ist wichtig, damit der öffentliche Auftraggeber nach der Markterkundung neuartige Zugänge kennt und beim allfälligen Einkaufsprojekt nach dem Bundesvergabegesetz berücksichtigen kann.
Darüber hinaus steht der Sponsor im direkten Austausch mit Schleusenbetreibern in Deutschland, wo ebenfalls Bedarf an einer verbesserten Lösung besteht.

Abhängig von den Ergebnissen sieht der weitere Projektplan folgendes vor:

Je nach Ergebnis der Challenge plant der Sponsor eine möglichst rasche Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen für die Sichtbarmachung und/oder Wartung der Schleusenmarkierungen.

Sie haben die passende Lösung?
Dann reichen Sie ein!

Fragen zur Challenge

Posten Sie Ihre Frage zur Challenge. Die Moderatorin /der Moderator prüft, recherchiert und veröffentlicht Ihre Frage gemeinsam mit der Antwort. Alle möglichen Teilnehmer erhalten so die gleichen Informationen.

Bereits eingereichte Lösungen

Ihre Lösung passt nicht zu dieser Challenge? Präsentieren Sie Ihre Lösung am Marktplatz!

Der Marktplatz Innovation ist Schaufenster für verwaltungstaugliche Innovationen. Beschaffer nutzen Ihn zur Marktrecherche. Die IÖB-Servicestelle bewirbt diese Innovationen.

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