Innovationen für Nachhaltige Entwicklung

Challenge
Aktuelle Phase:
Bekanntgabe der Gewinner
  1. Aufruf und Einreichungen abgeschlossen am 31.03.2018
  2. Rückfragen abgeschlossen am 09.04.2018
  3. Jury-Bewertung abgeschlossen am 17.04.2018
  4. Gewinner bekannt gegeben ab 18.04.2018
Challenge beendet
Die Entscheidung ist gefallen!

Innovationen für Nachhaltige Entwicklung: die Austrian Development Agency (ADA) ist auf der Suche nach innovativen Ideen und Support-Organisationen, um Partnerunternehmen der ADA bei ihren Herausforderungen und Beiträgen zur Erreichung der SDGs in Entwicklungsländern noch besser zu unterstützen. Das Ergebnis dieser Challenge war für die ADA sehr zufriedenstellend. Es wurden spannende Ideen eingereicht und es konnte Interesse für die Challenge und die SDGs bei potenziellen Support-Organisationen geweckt werden.

Wie es weitergeht: Vier der zwölf Einreichungen wurden in der Jurysitzung als Gewinnerinnen und Gewinner ausgewählt und zum Innovationsdialog eingeladen. Hier werden sie ihre innovativen Lösungsansätze präsentieren. Danach sollen allenfalls weitere Schritte für eine Auftragsvergabe gemäß Bundesvergaberecht vorbereitet werden.

Auch Sie möchten mit Startups zusammenarbeiten und suchen dafür geeignete Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner? Dann werfen Sie einen Blick auf die zwölf Einreichungen! Hier finden Sie kompetente Organisationen, die Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen können. Die Kontaktdaten finden Sie direkt bei den Einreichungen.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Informationen, die der Jury zur Verfügung standen, öffentlich einsehbar sind. Der Großteil der für die Challenge entwickelten Ideen wurde nicht veröffentlicht.

Herausforderung

Im Bereich Wirtschaft und Entwicklung der Austrian Development Agency (ADA) werden Unternehmen aus Österreich und des EWR-Raumes bei der Umsetzung von nachhaltigen unternehmerischen Projekten in Entwicklungsländern unterstützt. Im Rahmen des etablierten Förderinstrumentes „Wirtschaftspartnerschaften“ fördert die ADA Machbarkeitsstudien mit bis zu 20.000 € und Umsetzungsprojekte mit bis zu 500.000 € und schafft so einen Shared Value. Die Projekte sind daher wirtschaftlich und haben eine positive Wirkung auf Menschen und Umwelt in Entwicklungsländern (siehe Richtlinie). In den letzten 13 Jahren wurden über 200 solcher Umsetzungsprojekte mit Fördermitteln in Höhe von knapp € 50 Mio. unterstützt.

Die im Jahr 2016 in Kraft getretene Agenda 2030 enthält 17 globale Nachhaltigkeitsziele, die so genannten SDGs (Sustainable Development Goals). Diese bieten einen Orientierungsrahmen, um Partnerschaften zwischen Organisationen voran zu treiben, um ökologische und soziale Herausforderungen zu meistern. Die SDGs verlangen nach mehr Innovation und unternehmerischen Lösungen als effiziente Antwort auf die Herausforderungen in den Entwicklungsländern.

Vor diesem Hintergrund will die ADA innovative Akteure bei der Umsetzung von nachhaltigen Projekten in Entwicklungsländern unterstützen. Dabei kann es sich um etablierte Unternehmen, Start-ups, Initiativen und sonstige Organisationen mit Sitz in Österreich oder der EU handeln, die Beiträge zu den SDGs leisten möchten. Es gibt keine Beschränkung auf bestimmte Branchen. Die Projekte müssen jedoch ein funktionierendesGeschäftsmodell aufweisen, sodass sie sich langfristig selbst tragen.

Die ADA selbst möchte sich weiterhin auf ihr Kerngeschäft, die Vergabe von Förderungen, fokussieren. Bei der Unterstützung von neuen innovativen Akteuren ist die ADA dabei mit folgenden Herausforderungen konfrontiert:

  • Zielgruppenspezifischer Zugang: Die Notwendigkeit, neue innovative Zielgruppen zu gewinnen und bestmöglich zu unterstützen
  • Strategischer Zugang: Systematischere Nutzung des innovativen Potenzials aus Österreich und der EU für konkrete entwicklungspolitische Probleme,
  • Förderung von innovativen Akteuren: Wir fördern zwar junge Unternehmen mit Machbarkeitsstudien; um sich für die Einreichung eines Folgeprojektes zu qualifizieren braucht es aber risikobedingt etablierte Partner.

Unternehmen, die bei der Implementierung von Projekten von der ADA unterstützt werden, sind häufig mit folgenden Herausforderungen konfrontiert:

  • Entwicklung von Geschäftsmodellen und administrative Projektabwicklung (u.a. finanzielle Berichterstattung und Investitions- und Wachstumsfähigkeit),
  • Skalierung erfolgreicher Innovationen,
  • Systematischer Wissens- und Erfahrungsaustausch unter den Partnern (inklusive Co-Creation),
  • Messung der langfristigen Wirkung durchgeführter Projekte.

Gemeinsam für die Zukunft! Schaffen wir einen Nährboden für messbare und nachhaltige unternehmerische Projekte zur Umsetzung der SDGs. Verbessern wir dadurch die Lebensqualität in Entwicklungsländern!

Fragestellung

Welche neuen Services braucht es, damit das unternehmerische Potenzial in Österreich besser genutzt wird, um in Entwicklungs- und Schwellenländern zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) beizutragen?

Gewünschtes Ergebnis

Die Challenge soll zu folgendem Ergebnis führen: neue Partner der ADA matchen und begleiten innovative Akteure bei der Umsetzung von unternehmerischen Beiträgen zur Erreichung der SDGs in Entwicklungsländern. Die ADA sucht deshalb nach einer oder einem Konsortium aus mehreren Support-Organisationen, die innovative Lösungsmöglichkeiten für die oben beschriebenen Herausforderungen bereitstellen!

Bei den eingereichten Konzepten gilt es daher folgende Fragestellung zu beachten:

  • Wie können unternehmerische Akteure zielgruppenspezifisch erreicht werden? Wer sind wichtige Stakeholder (z.B. Organisationen, Initiativen,…) und was sind ihre Bedürfnisse? Welche Partnerschaften sollten eingegangen werden, um eine möglichst breite Wirkung zu erzielen?
  • Wie kann das innovative Potenzial von Unternehmen aus Österreich und der EU für konkrete entwicklungspolitische Probleme genutzt werden? Wie können Unternehmen und Start-ups gezielt für die Erreichung der SDGs mobilisieren werden?
  • Welche Methodik (Challenges, laufende Ausschreibung, Incubator Programme, etc.) und Fokussierung (regional, thematisch etc.) empfehlen sich?
  • Welche Kompetenzen und Kenntnisse benötigen die Zielgruppen für die Projektumsetzung im In- und Ausland?
  • Wie wird die Begleitung insbesondere von jungen Unternehmen und Start-ups wirkungsvoll gestaltet? Wie können Co-Creation-Prozesse zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups angestoßen werden? Wie können die unternehmerischen Akteure bestmöglich bei der Skalierung ihrer Innovationen, bei der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle und bei der administrativen Projektabwicklung (u.a. finanzielle Berichterstattung und Investitions- und Wachstumsfähigkeit) begleitet werden?
  • Welche Ansätze zur Wirkungsmessung in Bezug auf die SDGs schlagen Sie vor? Wie kann sichergestellt werden, dass von den Projekten möglichst viele Menschen in Entwicklungsländern langfristig profitieren? Wie können die umgesetzten Projekte eine Vorbildwirkung für andere einnehmen?
  • Wie kann ein Systematischer Wissens- und Erfahrungsaustausch unter den Partnern gestartet werden?
  • Wie könnte ein Exit der ADA aussehen? Wie kann sich die Struktur langfristig selbst tragen?
  • Zeithorizont: Der Lösungsansatz soll innerhalb eines Jahres getestet werden. Angestrebt wird jedoch ein langfristiger Planungshorizont von mehreren Jahren.

Aufruf zur Einreichung

Jetzt sind Ihre Lösungen gefragt!

  1. Posten Sie eine Kurzbeschreibung Ihrer Kompetenzen und Erfahrungen direkt online (max. 2 Seiten).
  2. Senden Sie uns zusätzlich eineBeschreibung Ihres innovativen Lösungsansatzes (max. 3 Seiten) per Mail an ines.sturm@bbg.gv.at.

Konsortien sind möglich und erwünscht.

Wichtig: Gehen Sie vor darauf ein, wie Sie die Anforderungen bezüglich der Kompetenzen und Bewertungskriterien (siehe weiter unten im Text) erfüllen!Der Fokus liegt auf der Erkennbarkeit und Nachvollziehbarkeit der vorgeschlagenen Lösungen.

ACHTUNG: Zur Gänze ausgearbeitete Angebote sowie Projektideen für die Partnerländer der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit werden nicht gesucht.

Die Challenge ist Teil des Projektes EcoInnovation, finanziert vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Nutzen der Challenge und weiterer Projektverlauf

Aus allen geposteten Lösungsvorschlägen werden mind. drei Einreicherinnen und Einreicher zu einem Innovationsdialog in Wien (=Markterkundungsgespräch mit einer Kurzpräsentation der geposteten Lösung und Diskussion) mit der ADA eingeladen.

Auf Basis der Erkenntnisse, die die ADA durch den Innovationsdialog erlangt, wird allenfalls eine Auftragsvergabe gemäß Bundesvergabegesetz vorbereitet.

Dateien & Infos

Fragen zur Challenge

Gewinnerlösungen

Weitere Lösungen zu dieser Challenge

Ihre Lösung passt nicht zu dieser Challenge? Präsentieren Sie Ihre Lösung am Marktplatz!

Der Marktplatz Innovation ist Schaufenster für verwaltungstaugliche Innovationen. Beschaffer nutzen Ihn zur Marktrecherche. Die IÖB-Servicestelle bewirbt diese Innovationen.

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